Bewegungslehre | Fitnesstrainer Wissen

                                   

 

Bewegungslehre | Wir bilden Fitnesstrainer aus.

Der Bereich des Sports umfasst ein sich ständig entwickelndes und sich erweiterndes System von Bewegungen. Sport ist Bewegung und diese Bewegungen verlaufen immer zielgerichtet, egal ob wir uns nur einfach zum Spaß bewegen oder sportliche Höchstleistungen vollbringen wollen.

Jede Bewegung lässt sich in verschiedene Bewegungsabschnitte einteilen, die jeweils für das Gelingen der Bewegung eine unverzichtbare Funktion haben.

Bei azyklischen Bewegungen

  • das Bewegungsziel wird durch eine einmalige Aktion erreicht (Beispiel: Werfen, Springen).Die Reihenfolge der Teilbewegungen ist nicht umkehrbar. Die Bewegung kann dabei in drei Phasen gegliedert werden.

Es lassen sich

  • Vorbereitungs-,
  • Haupt-, und
  • Endphase unterscheiden. Jede Teilbewegung hat eine besondere Funktion im Gesamtablauf.

In der Hauptphase wird das eigentliche Bewegungsziel erreicht.


Bewegungsphasen (Grundstruktur azyklischer Bewegungen)

• Vorbereitungsphase (Auftakt)
Zunächst müssen günstige Voraussetzungen für das Lösen der Bewegungsaufgabe geschaffen werden. (Gegenbewegung zur Hauptbewegungsrichtung)

• Hauptphase (Akzent)
In der Hauptphase wird die eigentliche Bewegungsaufgabe gelöst.

• Endphase (Abfangen/Abtakt)
Zum Abschluss muss der Körper wieder in eine Gleichgewichtsposition gebracht bzw. abgebremst werden.

Die Phasenanalyse ist eine erste Möglichkeit, Bewegungen zu beschreiben.

Bewegungsrhythmus |  Merkmal der zeitlichen Ordnung
Bewegungskopplung | Merkmal des Zusammenhangs der Teilbewegungen und Bewegungsübertragung
Bewegungsfluss | Merkmal der Kontinuität im Bewegungsverlauf
Bewegungspräzision | Merkmal der Ziel- und Ablaufgenauigkeit
Bewegungskonstanz | Merkmal der Wiederholungsgenauigkeit
Bewegungsumfang | Merkmal der räumlichen Ausdehnung
Bewegungstempo | Merkmal der Bewegungsgeschwindigkeit
Bewegungsstärke | Merkmal des Krafteinsatzes


Bei zyklischen Bewegungen,
wiederholen sich gleichartige Teilbewegungen (Beispiel: Laufen, Rudern). Der Bewegungsablauf lässt sich in zwei Phasen einteilen. Es kommt zu einer Überlagerung von Vorbereitungs- und Endphase (Phasenverschmelzung). Man bezeichnet die Struktur der Bewegung dann als Hauptphase und Zwischenphase. Bei einer Reihe von Bewegungen kommt es zu einer Kombination von zyklischen und azyklischen Bewegungen.

Bei azyklischen Bewegungsakten,
das heißt bei Bewegungsvollzügen, die in einer einmaligen Aktion, auf der Grundlage eines einmaligen dreiphasigen Aktes, zur Lösung der Bewegungsaufgabe führen, treten verschiedene Strukturvarianten auf, die eine weitere Differenzierung der Grundstruktur darstellen. Die wichtigsten sind: die mehrfache Ausholbewegung, die bewusste Unterdrückung der Vorbereitungsphase, die untergliederte Hauptphase bei Lokomotionsbewegungen mit Flugphasen (Feinstrukturierung).

Bei zyklischen Bewegungsakten,
das heißt bei Handlungen, die nur durch eine vielmalige Wiederholung eines Grundzyklus zur Erreichung des Zieles führen, erfolgt in der Regel eine Abwandlung der Grundstruktur durch Phasenverschmelzung. Je eine Vorbereitungs- und eine Endphase werden zu einer Zwischenphase vereinigt, die die Aufgaben beider erfüllt. Varianten finden sich unter den alternierenden zyklischen Bewegungen und bei unterschiedlicher Struktur der Arm- und Beintätigkeit.

Bewegungskombinationen,
können ebenfalls zu einer Verschmelzung von End- und Vorbereitungsphasen führen. Werden dabei zwei oder mehrere azyklische Bewegungsakte in unmittelbarer Folge ausgeführt, so bezeichnen wir das als eine Sukzessivkombination.

Simultankombinationen,
treten auf, wenn während einer Lokomotionsbewegung eine Wurf-, Stoß- oder Schlagbewegung ausgeführt wird, wobei die Lokomotion jedoch ihrer Funktion nach selbständig bleibt und nicht untergeordnet ist.

Es gibt kombinierte zyklische Bewegungen, bei denen der sich wiederholende Grundzyklus aus einer Kombination zweier oder mehrerer Bewegungsformen besteht.

Die objektiv existierende dreiphasige Grundstruktur beziehungsweise ihre Varianten werden vom Sportler auch subjektiv aufgenommen und bestimmen seine Bewegungsvorstellung wesentlich mit. Dabei ordnet sich das kinästhetisch aufgenommene subjektive Abbild von der Muskeldynamik in die aufgabenbezogene Grundstruktur ein, so dass sich beim Sportler eine im Wesentlichen mit der objektiv existierenden Grundstruktur übereinstimmende Strukturvorstellung herausbildet..."

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